Girls'Day 2023

Hintergrund


Der Girls'Day wurde im Jahr 2001 ins Leben gerufen und ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen weltweit. Zeitgleich findet der Boys‘Day für Schüler statt. Die Industrie- und Handelskammern engagieren sich über den BWIHK e. V. im Lenkungskreis Girls' Day Boys' Day. Ihm gehören unter anderem Ministerien, Kammern und Verbände an. Die landesweite Koordinierung liegt bei der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit. Zudem ist der BWIHK e. V. Mitglied der Landesinitiative  „Frauen in MINT-Berufen“, in der vielfältige Angebote und Aktionen gebündelt werden. Einen Überblick über die Aktivitäten der Industrie- und Handelskammern für mehr  Unternehmerinnen finden Sie auf der Webseite des DIHK.
An diesem Tag stehen Berufe im Fokus, bei denen der Anteil der weiblichen Auszubildenden unter 40 Prozent liegt, oft sind das die sogenannten MINT-Berufe - MINT steht für M wie Mathe, I wie Informatik, N wie Naturwissenschaft und T wie Technik.
Davon profitieren auch die Betriebe: fast 40 Prozent der Unternehmen erhalten später Bewerbungen von ehemaligen Girls‘ Day-Teilnehmerinnen.

Teilnehmerinnen

Im Bildungshaus konnten sich diesmal  11 Schülerinnen, der Klassenstufen 7-10, sich mit den Berufen des Mechatronikers und des Industriemechanikers vertraut machen. Die Schülerinnen kamen aus den umliegenden Schulen des Rems-Murr-Kreises.
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oben: Mit Spaß dabei – Lötübungen der Teilnehmerinnen

Projekte in der Elektro- und Metallwerkstatt

Nach einem gemeinsamen Rundgang durch die Lehrwerkstätten des IHK-Bildungshauses stellten die Mechatroniker und Elektroniker (1. Ausbildungsjahr) zunächst Ihre Projekte aus Ihrer Ausbildung vor. 
Dann ging es an die Projekte für die Teilnehmerinnen: 
1. Projekt: Blinkendes Herz/Smiley
Das Elektrolabor war perfekt vorbereitet,  die Werkbänke waren bereits mit Lötkolben, Lötzinn, Kabeln und elektronischen Bauteilen ausgestattet. Auszubildende, der Überbetrieblichen Grundausbildung im IHK-Bildungshau zeigten den Teilnehmerinnen Schritt für Schritt, wie sie die Bauteile miteinander verbinden müssen. Geduldig und verständlich wurden die Vorgehensweise erklärt und alle Fragen beantwortet. Auch wenn es am Anfang noch etwas holprig war, gelang es allen Teilnehmerinnen bald, die Bauteile sicher und fachgerecht zu verlöten. So blinken am Ende ein Herz oder ein Smiley an jedem Arbeitsplatz auf.
oben: Auch die Jungs staunen über die talentierten Mädchen – die Ergebnisse können sich sehen lassen!
2. Projekt: Metallwürfel
Nach einer kurzen Stärkung ging es dann weiter in die Metallwerkstatt. Die (manuelle) Herstellung eines Metallwürfels erfordert ebenso Präzision und Geschicklichkeit. Von der Anfertigung der Vorlage bis hin zur Fertigstellung des Würfels mussten mehrere Arbeitsschritte durchlaufen werden, einschließlich dem Anreißen, Körnen, Bohren und Entkraten der Ecken.
oben: Teilnehmerinnen fertigen einen Metallwürfel

Resümee

“Mein Vater hat hier im Bildungshaus bereits die Ausbildung gemacht, da war ich neugierig und habe mich hier zum Girls Day angemeldet, ich finde es toll”. Isabel Wirth, 14 Jahre.
“Das Projekt im Elektrobereich, hat mir besser gefallen, da es weniger körperliche Arbeit ist, es ist echt interessant.” Nisa Usta, 14 Jahre.
“Ich fand den Metallwürfel cooler, da musste man nicht so präzise arbeiten, Spaß macht beides”. Hanna Hölscher, 16 Jahre
Gefallen hat es allen, die eine oder andere Teilnehmerin kann sich auf jeden Fall eine technische Ausbildung vorstellen. 

Ausblick 2024

Auch 2024 werden wir wieder am Girls Day teilnehmen. Sie haben auch Interesse oder möchten Ihre Tochter/Töchter anmelden? Oder möchten als Unternehmen teilnehmen?
Kontakt: Rebecca Biendarra, rebecca.biendarra@stuttgart.ihk.de, 07151 7095-8839.
Termin: 25.04.2024
Veröffentlichung/Anmeldung: ca. 8 Wochen vor Termin auf unserer Startseite und auf der Girls’Day-Seite.